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12 Tage Syrien
Zwischen Euphrat und Mittelmeer
Erleben Sie auf dieser Studienreise durch Syrien die Höhepunkte dieser geschichtsträchtigen Region. Die Reise eignet sich ebenso für geschichts- und kulturinteressierte wie auch für Kirchengemeinden oder Universitäten.
Von Apamea bis Palmyra bewegen Sie sich in Syrien auf den Spuren Alexander des Großen und der Nabatäer. Selbstverständlich darf ein Besuch der syrischen Oase Palmyra dabei nicht fehlen.
Tag 1: Flug Frankfurt – Beirut - Damakus
Sie werden am Flughafen in Beirut in Empfang genommen und mit einem komfortablen Reisebus zu Ihrem Hotel in Damaskus gebracht. Der Rest des Abends steht Ihnen zur freien Verfügung.
Tag 2: Damaskus
Nach dem Frühstück besuchen wir das syrische Nationalmuseum mit einer Vielzahl von Funde verschiedener Ausgrabungen. Danach erkunden wir bei einer Führung die imposante Altstadt Damaskus. Durch den Gewürzbasar bis zum Grab Saladins. Eine Führung durch die Umayaden-Moschee darf ebenso wenig fehlen wie ein Besuch des Azem Palastes. Am Ende unserer Alststadtführung steht ein Besuch der Ananiaskirche und der Pauluskapelle. Von hier aus bewegen wir uns mit dem Bus hinauf zum Berg Qasion und genießen am Nachmittag die Aussicht auf Damaskus.
Tag 3: Damaskus – Sednaya – Maalula – Palmyra
Am Morgen brechen wir nach Sednaya auf. Auf dem Weg zu dem griechisch-orthodoxen Marienkloster fahren wir durch das Qallamongebirge. Nach dem Besuch des Kloster fahren wir weiter in das auf 1600m Höhe gelegene malerische Felsendorf Maalula. Wir besichtigen die nahegelegen Klöster Mar Sarkis und Mar Thekla und verlassen dann diese Region, in der auch heute noch Aramäisch, die Sprache Jesu, gesprochen wird. Gegen späten Nachmittag erreichen wir, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannte, Oasenstadt Palmyra. Zweifellos einer Höhepunkte Syriens.
Tag 4: Palmyra
Nach dem Frühstück erkunden wir die größte Ruinenstadt Syriens. Verschiedene Tempel, Mauerreste und Turmgräber beeindrucken ebenso, wie der große Baaltempel und das große Theater. Der wohl bekannteste Teil dieser Anlage ist die lange Säulenstraße und der große Triumphbogen. Für die vollständige Einordnung und Betrachtung dieser antiken Stadt sollten wir auf einen Besuch im Palmyramuseum nicht verzichten.
Tag 5: Palmyra – Mari – Dura Europos – Deir ez-Zor
Morgens nach dem Frühstück brechen wir auf Richtung irakischer Grenze. Als erste Station erreichen wir die ehemalige Hauptstadt der Akkader, Mari, mit seinem antiken Königsschloss. In den Ruinen der Bibliotheken fanden sich tausende bedeutender Keilschrifttafeln. Auf dem Weg nach Deir Ez-Zor ist unser nächster Halt Dura Europos. Das Pompeji des Ostens verzaubert seine Besucher mit zahlreichen Ruinen und Wandmalereien. Von hier aus geht es weiter Richtung Euphrat und unserem letzten Etwappenziel Deir ez-Zor.
Tag 6: Deir Ez-Zor – Halabia – Resafa – Euphrat-Staudamm – Aleppo
Nach dem Frühstück brechen wir nach Aleppo auf. Unsere erste Station des Tages wird die römische Stadt Halabia am Ufer des Euphrat sein. Im Anschluss daran fahren wir weiter zu der byzantinischen Ruinenstadt Rasafa. Sie war einst Hauptstadt des sassanidischen Reiches Rasafa. Danach wenden wir uns einem Bauwerk der Moderne zu, der Euphrat-Talsperre. Die Bau der größten syrischen Talsperre begann 1968 und 1993 wurde sie schließlich von Hafiz al-Assad, dem Namensgeber des Stausees, eingeweiht. Gegen frühen Abend erreichen wir nord-syrische Großstadt Aleppo.
Tag 7: Aleppo – St. Simeons Kloster – Aleppo
Am Vormittag fahren wir Richtung türkischer Grenze zum St. Simeons Kloster. Hier soll der heilige Simeon etwa 37 Jahre auf der Plattform einer Säule gelebt und gepredigt haben. Die gut erhaltenen Ruinen des Kloster laden dazu ein, einige Zeit zu verweilen und diesen Ort des frühen Christentums auf sich wirken zu lassen. Anschließend werden wir nach Aleppo zurückfahren und eine Stadtrundfahrt machen. Am Nachmittag haben sie Möglichkeit den mittelalterlich anmutenden überdachten Basar von Aleppo zu erkunden und das ein oder andere Souvenir zu erstehen.
Tag 8: Aleppo – Ebla – Apamea - Qal'at Salah ed-Din – Lattakia
Nach dem Frühstück fahren wir von Aleppo zum Mittelmeer. Unser erster Halt wird in Ebla sein, wo 20.000 Jahre alte Keilschrifttafeln gefunden wurden. Danach geht es weiter nach Apamea, einer Ruinenstadt aus dem 4. Jh. v.Chr.. Der Name der Stadt geht auf die Frau des Seleukidenkönigs Nikator zurück. Die Stadt liegt oberhalb des Orontestales und ist von einer beeindruckenden Stadtmauer umgeben. Von hier aus fahren wir zur Saladinburg, Qal'at Salah ed-Din. Die aus dem 10. Jahrhundert stammende Burg ist 2006 zusammen mit „Krak des Chevaliers“ zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt worden. Sehr beeindruckend ist die Südbastion dieser Festung. Am späten Nachmittag erreichen wir schließlich die Hafenstadt Lattakia.
Tag 9: Lattakia – Ugarit – Tartus – Krak des Chevaliers – Al Wadi
Nach dem Frühstück besichtigen wir die ehemalige phönizische Hauptstadt Ugarit. Die ältesten Siedlungsspuren reichen hier bis in das 7. Jahrtausend v. Chr. zurück. Es gab Handelsbeziehungen zu Ägypten und Kreta, doch konnte Ugarit weder mit den Ägyptern noch mit den Hethitern militärisch konkurrieren.
Weiter geht es nach Tartus, eine von den Kreuzfahrern gegründeten Hafenstadt am Mittelmeer. Danach wenden wir uns einer der beeindruckensten Kreuzfahrerfestungen „Krak des Chevaliers“ zu. Die auf einem Berg gelegene Burg hielt 1188 einer monatelangen Belagerung durch Saladin statt, sie fiel letztlich erst 1271 in die Hände des Sultans Baibar. Wir werden ganz in der Nähe in Al Wadi übernachten.
Tag 10: Al Wadi – Baalbeck – Damaskus
Nach dem Frühstück überqueren wir die Grenze zum Libanon. Wir passieren entlang des Antilibanons die Weinregion Zahle bevor wir Baalbeck erreichen. Die Tempelanalage von Baalbeck gilt als eine der größten Anlagen dieser Art. Der hiesige Bacchustempel ist nahezu so groß wie der Parthenon Tempel auf der Akropolis. Die sechs 20 Meter hohen Säulen des Jupitertempels in Baalbeck sind neben der Libanonzeder das Wahrzeichen des Landes. Auf dem Weg von Baalbeck nach Damaskus werden wir noch einen kurzen Halt in der Ummayadischen Stadt Anjar machen, bevor wir die Grenze zu Syrien überqueren.
Tag 11: Damaskus – Shahba – Bosra – Damaskus
Am Vormittag fahren wir Richtung Süden in ein Gebiet, das heute hauptsächlich von Drusen bewohnt wird. Auf dem Weg nach Shahba besichtigen wir die Moschee St. Zeinab, eine vom Iran finanzierte schiitische Moschee. In Shahba haben Sie bei einer Führung die Möglichkeit die hiesigen römischen Ruinen zu erkunden. Danach geht es weiter nach Bosra. Hier können Sie das größte römische Theater Syriens und die daneben gelegene Zitadelle bewundern. In unmittelbarer Nähe steht die aus dem 6. Jahrhundert stammende Kathedrale der Heiligen Sergius, Leontius und Bacchus. Sollte es die Zeit erlauben, werden wir uns natürlich auch noch die römischen Brücken in der näheren Umgebung der Stadt anschauen. Anschließend begeben wir uns zurück in die syrische Hauptstadt Damaskus.
Tag 12: Damaskus – Flug Beirut – Frankfurt
Nach dem Frühstück haben sie je nach Abflugszeit noch die Möglichkeit sich bei einem Spziergang durch die damaszener Altstadt von Syrien zu verabschieden. Anschließen geht es zum Flughafen.
Wir wünschen einen guten Flug und sagen Ma'a Salaama.