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15-tägige Rundreise nach Ruanda mit Gorilla-Trekking
Aktive Rundreise inklusive Gorilla- und Schimpansentrekking

Auf dieser Rundreise erleben Sie nicht nur die reiche Flora und Fauna Ruandas, durch Besuche von Entwicklungsprojekten, Dorfgemeinschaften und Museen bekommen Sie auch einen umfassenden Einblick in die Kultur und Geschichte Ruandas. Am Kivu See können Sie die Tage entspannt angehen lassen, während wir uns im Parc National des Volcans auf der Suche nach den Berggorillas durch das Dickicht des Regenwaldes kämpfen. Kurzum: eine sehr abwechslungsreiche und intensive Reise.
Tag 1: Flug Frankfurt – Addis Abeba - Kigali
Abflug in Frankfurt am späten Abend.
Tag 2: Ankunft Kigali
Ankunft in Kigali am Mittag. Transfer zum Hotel.
Tag 3: Kigali
Nach dem Frühstück unternehmen wir mit einem lokalen Führer während einer Stadtführung durch Kigali eine Reise durch die bewegende Geschichte Ruandas von der Kolonialzeit bis hin zum Genozid. Wir besuchen das Kigali Memorial Center in Gisozi, die wichtigste und bekannteste Völkermord-Gedenkstätte Ruandas.
Tag 4: Kigali – Akagera Nationalpark
Am Morgen treffen wir uns mit den Mitgliedern des Nyamirambo Women´s Center, die uns auf sehr persönliche Weise von ihrem Leben in Ruanda erzählen.
Danach fahren wir etwa zwei Stunden lang bis wir einen der schönsten Nationalparks Ostafrikas an der Grenze zu Tansania erreichen, den Akagera Nationalpark. Diese vielfältige Fluss-/Seenlandschaft entstand in Folge von Ausbrüchen der Virungavulkane. Die beiden Seen, Shakani und Ihema Lake, sind eine der vielen Quellen des Nils. Der Park besticht nicht nur durch seine atemberaubenden Landschaften, sondern auch durch seine vielfältige Fauna.
Tag 5: Akagera Nationalpark
Heute sind wir den ganzen Tag auf Pirschfahrt im Nationalpark. Er bietet Lebensraum für Büffel, Buschböcke, Giraffen, Zebras, Krokodile, Elefanten und unzählige Affen- und Wasservogelarten.
Tag 6: Akagera Nationalpark
Am Morgen machen wir uns nochmal auf zu einer Pirschfahrt durch den Park. Danach steigen wir auf Boote um und erkunden die Wasserlandschaften, die die größte Dichte an Wasservogelarten in Ruanda haben.
Tag 7: Akagera Nationalpark – Humure - Kigali
Bei einem Besuch in einem früheren Flüchtlingslager bekommen wir eine Einführung in den Lebensalltag der hier lebenden Menschen und erfahren im persönlichen Gespräch mit welchen Herausforderungen man hier in dieser lebensfeindlichen Region zu kämpfen hat.
Danach fahren wir weiter nach Kigali.
Tag 8: Kigali – Butare – Nyungwe Nationalpark
Wir verlassen die Hauptstadt Ruandas wieder und besuchen das Nationalmuseum in Butare mit der möglicherweise besten ethnographischen Sammlung in ganz Ostafrika. Danach fahren wir weiter in den Nyungwe Nationalpark.
Tag 9: Nyungwe Nationalpark
Der Nyungwe Nationalpark schützt das Ökosystem eines der besterhaltenen Bergwälder in ganz Ostafrika. Mit den 13 hier vorkommenden Primatenarten besitzt er eine der höchsten Primatendichten weltweit. Früh am Morgen gehen wir mit einem Führer auf die Pirsch nach unseren nächsten Verwandten, den Schimpansen. Man braucht schon eine gute Kondition, die Affen aufzuspüren und zu begleiten, da sie sich fast fortwährend auf Futtersuche befinden und entsprechend aktiv sind.
Tag 10: Nyungwe Nationalpark – Kibuye – Gisenyi (Kivu See)
Wir erreichen den Kivu See, eingerahmt von steilen, grünen, terrassenförmigen Hügeln.
Die Touristenorte Gisenyi, Kibuye und Cyangugu sind durch eine abenteuerliche Straße verbunden, die durch üppige Kochbananenfelder und Überreste nebligen Regenwalds führt und immer wieder weite Blicke über das blaue Wasser erlaubt. Wir steigen auf ein Schiff um, das uns nach Gisenyi bringt. Es liegt an einem Sandstrand, wo sich Palmen im leichten Wind wiegen und wo noch aus der Kolonialzeit stammende Hotels eine Atmosphäre tropischer Verträumtheit verbreiten.
Tag 11 und 12: Gisenyi
Wir besuchen die Batwa, eine ethnische Minderheit, die zu den als „Pygmäen“ bezeichneten Volksgruppen zählt. Sie leben in bitterer Armut und können aufgrund fehlender Schulbildung weder lesen noch schreiben. Viele müssen betteln oder ihre Kinder von Abfällen und Nahrungsresten ernähren. Von großen Teilen der ruandischen Gesellschaft werden sie sozial ausgegrenzt. Dadurch haben sie kaum Möglichkeiten, eine bezahlte Arbeit zu finden, außer niedere und schlecht bezahlte Dienstboten-Tätigkeiten oder Knochenarbeiten auf dem Bau zu einem Hungerlohn.
Tag 13: Gorilla Trekking im Parc National des Volcans – Kigali
Heute steht zweifellos ein Highlight auf dem Programm, der Besuch bei den Berggorillas. Derzeit leben auf unserem Planeten nur noch wenige hundert Exemplare davon. Sie sind ausschließlich in Uganda (Biwindi Nationalpark) sowie dem Dreieck zwischen Ruanda, Uganda und dem Kongo (Parc National des Volcans) zu finden. Im Parc National des Volcans in Ruanda können insgesamt sieben Berggorilla Gruppen besucht werden. Nach einer Einweisung durch unseren Guide machen wir uns zu Fuß auf die Suche nach den faszinierenden Tieren. Wir schlagen uns durch das Dickicht und folgen den Hinweisen anderer Guides, die bereits vor uns gestartet sind, um den Aufenthaltsort der Familie auszumachen.
Der Chef der Gorillafamilie ist der bis zu zwei Meter große und bis zu 200 kg schwere „Silberrücken“. In unmittelbarer Nähe erleben wir die Verhaltensweise der Tiere untereinander, die fast schon menschlichen Verhaltensmustern gleicht. Ein bewegender Moment! Zum Schutz der Tiere ist die Besuchszeit auf eine Stunde begrenzt und es dürfen maximal acht Besucher pro Tag zu den Tieren.
Tag 14: Kigali
Wir besuchen das Millennium Village. An diesem Projekt sind verschiedene Dörfer beteiligt, um sich gemeinsam aus der Armut zu befreien. So werden hier einerseits die Gleichstellung der Frauen und die Bildung gefördert, andererseits aber auch Gesundheitsprojekte lanciert. Die Bevölkerung wird nachhaltig über die Bekämpfung von HIV, Malaria, Tuberkulose etc. informiert.
Tag 15: Flug Kigali - Addis Abeba – Frankfurt, Ankunft Frankfurt
Ankunft in Frankfurt am Morgen.
Reise- und Sicherheitshinweise für Ruanda